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Diskokugel
21 of April 2009
Eine Diskokugel, aufgrund ihrer Beschaffenheit auch Spiegelkugel genannt, sorgt für (bunte) Lichteffekte, wenn sie beleuchtet wird. Der Kern der Diskokugel besteht aus Kunststoff, der mit vielen kleinen Spiegel besetzt ist. Ein Spiegel schließt an den Anderen an und somit bedeckt eine ganze Spiegellandschaft diese Kugel. Aus dieser Konstruktion ergeben sich dann zahlreiche Reflexionen, sobald die Diskokugel beleuchtet wird. Wird sie angeleuchtet, schickt die Diskokugel ihre reflektierten Lichter in verschiedene Richtungen. Meist wird ein Punktstrahler auf die hängende Diskokugel gerichtet. Diese bewegt sich dann und sorgt für ständig wechselnde Lichteffekte.
Die Diskokugeln hängen von der Decke und werden von einem Motor mit einer langsamen Geschwindigkeit von etwa 1-3 Umdrehungen pro Minute bewegt, der dafür sorgt, dass sich die Lichteffekte ständig verändern. So glitzert und funkelt es auf und neben der ganzen Tanzfläche, wenn sich die Diskokugel über ihr dreht.
Diskokugeln gibt es schon sehr lange und sorgten bereits in den tanzfreudigen 20er Jahren für interessante Effekte in den Tanzclubs und Bars.
Bekannt für ihre Diskokugeln ist auch die Band Pink Floyd, die auf ihrer Tour 1994 eine der größten Diskokugeln, die es je gab, an Bord hatten. Mit einem Durchmesser von 4,9 Metern hing dieser Lichtbrecher in einer Höhe von 21,3 Metern und strahlte und glitzerte 7,3 Meter weit. Es gibt allerdings auch ganz kleine Diskokugeln und meist ohne Motor ausgestattet, baumeln diese von so manchem Rückspiegel oder dienen als moderne Dekoration am Christbaum.
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